Heute kam mein Belegexemplar für die Neuauflage von “Hefe und mehr – Lieblingsbrote selbstgebacken” an. Solche Pakete zu öffnen hat immer ein bisschen was von Weihnachten für mich. Auf den ersten Blick war dann auch nichts ungewöhnlich, nur fand ich es etwas ärgerlich, dass der Titel nicht ganz mittig saß. Beim Blättern durch das Buch dachte ich mir die ersten Seiten nichts, bis mir klar wurde: Das ist ja der Text von Band 2! Hier gibt es ein kleines Video vom Buch bei Instagramm.
Kurze Zeit später hatte ich schon einen sehr freundlichen Herr von BOD am Telefon. Und nach kurzer Prüfung war klar: Das ist ein Bindefehler. Und das beim Binden auch noch meine eigenen beiden Bücher durcheinander geraten waren, hat wohl was von einem Sechser im Lotto. Und ich finde es ja schon ein bisschen lustig, dass ich jetzt ein ganz besonderes “Hefe und mehr 2” – Buch besitze.
Was mich allerdings stört, ist der Gedanke, dass irgendwo ein Leser ein “Hefe und mehr 2”-Buch bekommen hat, dass aber das Innenleben von “Hefe und mehr 1” in sich trägt. Lieber unbekannter Leser: Wenn du dashier liest, schreib doch eine Mail an mich oder BOD, damit wir das Buch austauschen können!
Was war das für ein stürmischer Sonntag. Es guckte zwar immer mal wieder die Sonne hervor, aber dabei stürmte es, dass sich die Bäume nur so bogen. Da war ich froh, dass ich drinnen bleiben und Zopf backen konnte.
Beim Aufräumen fiel mir ein Restchen Urlaubserinnerung in die Hände. Eine kurze Überprüfung mit der Waage und es war klar: genau 500g Ruchmehl. Kurzerhand setzte ich einen Vorteig damit an. Am nächsten Tag war die Zeit dann knapper als geplant und so kam zum Vorteig eine lange, kalte Stockgare dazu. Am nächsten Morgen wurden daraus Brötchen geschliffen. Und zwar schön straff, denn ich mag Frühstücksbrötchen mit feiner Krume lieber als grobporige Brötchen. Wer lieber eine grobe Porung möchte, der sollte den Teig sanfter behandeln und die Brötchen nur ein bisschen rundschieben. Heiß angebacken, gibt es dann wunderbar aromatische und knusprige Brötchen.
Passend zur anstehenden Karnevalszeit habe ich Apfelberliner gebacken. Der Auslöser dafür waren die letzten fünf Miniäpfel, die erst unseren Weihnachtsbaum geziert hatten und dann noch einige Zeit als Deko im Küchenregal lagen. Jetzt wurden sie langsam schrumpelig und wollten verwendet werden.
Es ist das Gebäck, durch das “die Sonne dreimal scheinen kann”. Neben der wohlbekannten Laugenbrezeln gibt es auch verschiedenste unbelaugte Varianten. Es gibt süße Hefebrezeln wie die 
Auch so entstehen manchmal Rezepte: Beim Umfüllen von Pellkartoffelmehl passte ein Teil nicht mehr in das Vorratsglas. Was also machen? Schnell wurde die Menge gewogen, und ein Rezept damit entworfen. Da es schon etwas später am Abend war, war klar, dass es ein Brötchenrezept in meiner Lieblingsvariante, der Übernachtgare, werden würde.
Wenn man mit erkälteten Kopf auf dem Sofa sitzt, anstelle wie geplant Brot im Holzbackofen zu backen, besteht immer die Gefahr, grummelig zu werden. Für ein wenig Ablenkung sorgt dann der Rückblick auf vergangene Backabenteuer.
Auch wenn wir schon Mitten im neuen Jahr sind, habe ich noch ein paar Rezepte aus der Weihnachtszeit in der Hinterhand. Darum wird es in den nächsten Wochen noch mindestens einen weiteren Rückblick ins Jahr 2018 geben.
Heute morgen kam zu meiner großen Freude die Nachricht von BOD, dass die Umwandlung von “Hefe und mehr 2” zum eBook abgeschlossen ist. In der Einführungswoche kostet es 6,99 Euro, danach wird der reguläre Preis 9,99 Euro betragen. Wer ins Buch gucken möchte: 